FriedrichstiftDas Modellprojekt „Kooperation Jugendhilfe - Schule“ wird von der Stadt Heidelberg inzwischen für Grundschulen, Förderschulen, Werkrealschulen,  Realschulen und Gymnasien finanziert. Für die IGH ist die Jugendhilfeeinrichtung Friedrichstift in Leimen Träger der Schulsozialarbeit. Zum SJ 2015/16 wurde der Stellenumfang an der IGH von 200% auf 225% aufgestockt und eine neue Kollegin kam hinzu. Daraus ergab sich eine Umverteilung der Zuständigkeiten (siehe unten). Wir werden uns mit vollem Engagement unseren Aufgaben widmen und freuen uns über eine weiterhin gute Kooperation mit SchülerInnen, deren Eltern, LehrerInnen und Leitungskräften.

pdf Beitrag der Schulsozialarbeit zur Festschrift

teveer staehle nawrot

Susanne ter Veer
Pädagogin M.A.
Baden-Badener Str.14
69126 Heidelberg
06221 310186
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Jochen Stähle
Dipl. Soz. Päd./Soz. Arb. (FH)
Baden-Badener Str.14
69126 Heidelberg
06221 310218
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Susanne Nawrot
Dipl. Soz.-Päd./Dipl.Soz.Arb. (FH)
Baden-Badener Str.14
69126 Heidelberg
06221 310194
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Frau ter Veer ist mit einem Stellenumfang von 50% für die O-Stufe zuständig (Mo bis Do vormittags, Di und Do mittags nach Bedarf).
Raum O-215 Herr Stähle ist mit einem Stellenumfang von 100% für den B-Zug und den A-Zug zuständig (zu den üblichen Schulzeiten im Haus). Raum O-218 Frau Nawrot ist mit einem Stellenumfang von 75% für den C-Zug zuständig (Mo bis Do zu den üblichen Schulzeiten). Raum O-217 Ansprechpartner für die Schulsozialarbeit an der Primarstufe ist Herr Hermann (päd-aktiv).

Leitlinien der Schulsozialarbeit 

(entwickelt im Mai 2012 durch das Team der SchulsozialarbeiterInnen des Friedrichstiftes)

1. Schulsozialarbeit, ... denn "Schule ist mehr als nur Noten und Zeugnisse..."

2. Grundhaltungen
Im Mittelpunkt unseres Tuns steht der einzelne Mensch in seiner Ganzheit als Individuum und soziales Wesen in unserer Gesellschaft. Hilfs- und Unterstützungsangebote entwickeln wir über das Gestalten einer Beziehung mit Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen und Wertschätzung. Fachliche Grundlagen sind die systemische und lösungsorientierte Sichtweise.

3. Das Friedrichstift ist Auftragnehmer von Kommunen und Gemeinden für die Schulsozialarbeit. Zwischen Kommune als Auftraggeber, Friedrichstift als Anstellungsträger und der jeweiligen Schule entsteht somit ein Kooperationsdreieck.

4. Ziele der Schulsozialarbeit

4.1. Entwicklung und Förderung der Persönlichkeit von Kindern und Jugendlichen

SchulsozialarbeiterInnen erweitern mit ihrer sozialpädagogischen Sichtweise und Handlungskompetenz - in Zusammenarbeit mit den AkteurInnen der Schule - die Entwicklungsbedingungen für die individuelle und soziale Reifung von Kindern und Jugendlichen.

4.2. Schule als Lebensraum

SchulsozialarbeiterInnen fördern mit sozialpädagogischen Angeboten und Methoden einen respektvollen und wertschätzenden Umgang aller am Schulleben Beteiligten. SchulsozialarbeiterInnen verstehen sich als Vertrauenspersonen mit Vermittlungsfunktion für SchülerInnen, deren Eltern und LehrerInnen.

4.3. Strukturentwicklung und Zusammenarbeit

Schulsozialarbeit unterstützt die innere Schulentwicklung und kooperiert im Netzwerk mit außerschulischen Institutionen.

5. Die Kernaufgabe der Schulsozialarbeit ist die Einzelfallhilfe

Weitere Aufgabenschwerpunkte sind die (Zusammen-)Arbeit mit Klassen, Gruppen, Lehrern, Eltern und Kooperationspartnern.
Angebote können sein
- Sozialtraining mit Klassen, z.B. "SozialFit", "WOWW", "Gemeinsam Klasse sein"
- Beratung in Erziehungsfragen
- Begleitung beim Übergang Schule - Beruf
- Streitschlichtung
- Freizeitpädagogische Angebote, z.B. Schülercafé
Die konkrete Ausgestaltung der Aufgaben der Schulsozialarbeit wird in Kooperation mit Schulleitung und Kollegium der jeweiligen Schule erarbeitet.

6. Unsere Grundsätze sind:

6.1. Vertraulichkeit: Informationen von SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen werden vertraulich behandelt und nur mit deren Einverständnis an Dritte weiter gegeben.

6.2. Freiwilligkeit: Offene Angebote der Schulsozialarbeit sind freiwillig, Beratungsgespräche und Projekte mit Schulklassen setzen die Mitwirkungsbereitschaft der Beteiligten voraus.

6.3. Gleichberechtigte Kooperation: Zwischen Schulsozialarbeit und Schule wird auf allen Ebenen eine enge und konstruktive Zusammenarbeit angestrebt.

6.4. Unabhängigkeit: Die Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges Handlungsfeld in der Schule. Dienst- und Fachaufsicht liegt beim Anstellungsträger "Friedrichstift Leimen".      

 

Handreichung: social network - „...du tust mir weh!“

pdf Plakat für SchülerInnen und Klassen

pdf Handreichung Soziale Netzwerke für Lehrer Eltern